Spiel mit: die erfolgeichste Mannschafts-Ballsportart Deutschlands!

Hockey:
Olympische Disziplin für jedes Alter!


Knapp 70.000 Aktive üben in Deutschland den Hockeysport aus. Die Bandbreite reicht vom Leistungssportler, der in den Bundesligen oder sogar in den DHB-Auswahlen aktiv ist, bis zum reinen Freizeit-Hockeyspieler, der in einer Seniorenmannschaft oder einem der vielen gemischten Elternhockeyteams den Hockeystock schwingt. In keiner anderen Mannschafts-Ballsportart ist der Anteil an weiblichen Aktiven so hoch wie im Hockey.

Was die Faszination des Hockeysports ausmacht – darüber wird man von jedem aktiven Hockeyspieler sicherlich eine ganz individuelle Einschätzung bekommen. Es gibt Eigenschaften, die dieser Sportart mehr als anderen zugeordnet werden und die man in Antworten auf die Frage nach der Faszination häufig hört. Dazu gehören Dynamik, Technik, koordinativer Anspruch ebenso wie Fairness und Teamgeist.

Die Regeln wurden in den letzten Jahren stetig modernisiert. Durch die temporeiche Aktion von 22 Aktiven auf einem Feld, die alle einen Holz- oder Kunststoffschläger in der Hand haben und einer kleinen harten Kunststoffkugel nachjagen, muss das Regelwerk darauf ausgelegt sein, Verletzungen zu verhindern. Und das klappt im Hockey außerordentlich gut, wenn man das eher niedrige Ranking des Sports in den Verletzungsstatistiken anschaut.

Feldhockey

Feldhockey ist ein olympischer Mannschaftssport für Männer und Frauen. Im Unterschied zu vielen anderen Ballsportarten ist Hockey grundsätzlich ein körperloses Spiel. Das Regelwerk untersagt, einen Gegenspieler mit dem Körper oder dem Schläger abzudrängen oder ihm den Weg zum Ball aktiv zu versperren.

Feldhockey ist auf allen fünf Kontinenten verbreitet, wird von schätzungsweise vier Millionen Menschen betrieben und verfügt in 120 Ländern der Erde über einen nationalen Hockeyverband. Deutschland zählt neben den Niederlanden, Australien und den in früheren Jahren dominierenden asiatischen Ländern Indien und Pakistan zu den erfolgreichsten Hockey-Nationen der Welt.

Hallenhockey

Hallenhockey steht – anders als beispielsweise Streethockey, Unihockey oder gar Eishockey – in einer direkten Verbindung zum Feldhockey. Entlang der Seitenlinien liegt auf jeder Seite durchgängig eine 10 Zentimeter hohe Holzbande, die ein seitliches Aus des Balles im Normalfall verhindert und den Mannschaften zusätzliche taktische Möglichkeiten durch den Rückpralleffekt („Passspiel mit der Bande“) bietet. Die Mannschaften bestehen im Hallenhockey aus einem Torwart und fünf Spielern, eingewechselt werden dürfen „fliegend“ bis zu sechs weitere Spieler.

Die Hallenschläger unterscheiden sich von denen im Feldhockey verwendeten Modellen lediglich durch ein meist geringeres Gewicht und eine deutlich schmalere Keule, die das Schlenzen erleichtert.


Der wesentliche Unterschied bei den Spielregeln besteht darin, dass der Ball in der Halle nicht geschlagen werden darf. Außerdem darf der Ball nur flach über den Boden gespielt werden, mit Ausnahme des Torschusses innerhalb des Schusskreises. Nur hier sind hohe Schlenz- und Hebebälle erlaubt, soweit kein Spieler gefährdet wird.